Dass mangelnde Bewegung ein Gesundheitsrisiko ist, ist nichts neues. Doch wie schaffe ich es trotz Bürojob aktiv zu werden oder zu bleiben? 

Das Bundesgesundheitsministerium empfiehlt in einer 2016 herausgegebenen Broschüre drei grundlegende Maßnahmen zur Verbesserung der „betrieblichen Lebenswelt“. So legt sie Arbeitgebern ans Herz Bewegungsprogramme für die Belegschaft anzubieten und Gegebenheiten so zu gestalten, dass Aktivität attraktiver wird. Zum Beispiel durch Einrichten eines Fitnessraums oder ausreichend Fahrradstellplätze. Auch die Möglichkeit während der Arbeit kurze Bewegungspausen zu nehmen, sollte es geben.

Dann wenn Mitarbeiter auf ausreichend Bewegung achten können profitiert nämlich auch das Unternehmen: Durch gesündere, belastbare und konzentrierte Mitarbeiter. Durch bessere Stimmung in der Belegschaft und auch den Ruf eines attraktiven Arbeitgebers.

So werden Sie aktiv

Nutzen Sie Bewegungs- und Kursangebote ihres Betriebes, kommen Sie mit dem Rad oder zu Fuß zur Arbeit, nehmen Sie die Treppe, statt dem Aufzug. All das sind Maßnahmen, die sich mit etwas Disziplin rund um den Beruf gut umsetzen lassen. 

Aber auch im Büro selbst können Sie mit einfachen Mitteln verhindern, dass Sie einrosten.

Tipp 1: Abwechslung in die Position bringen

Selbst dann, wenn Sie keinen höhenverstellbaren Schreibtisch haben, können Sie darauf achten, dass Sie regelmäßig aufstehen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn sie Telefonate im stehen absolvieren? Oder aber Sie erledigen die Kommunikation mit Kollegen im Haus nicht telefonisch, sondern gehen zu ihnen.
Auch beim Sitzen selbst gilt es gelegentlich eine andere Position einzunehmen, um einseitige Belastungen zu vermeiden. 

Tipp 2: Mittagspause aktiv verbringen

Nehmen Sie sich Zeit für eine Mittagspause abseits des Schreibtischs. Planen Sie etwas Zeit für Bewegung an der frischen Luft ein. Ein kurzes Spaziergang, einige Dehnübungen, einige Treppen später fühlen Sie sich wieder frisch und konzentriert. Statt jetzt zum schnellen Kantinen- oder To-Go-Essen zu greifen, sollten Sie sich für gesündere Varianten entscheiden. Obst und Gemüse, vollwertige Produkte oder Nüsse sind ideale Alternativen. Zu Hause vorbereitet und mitgebracht sorgen sie dafür, dass sie nicht erst eine Pause von der Pause brauchen.

Statt öde Mittagspause am Arbeitsplatz Zeit für Aktivität nutzen!

Tipp 3: Arbeit gut planen

Überlegen Sie sich schon im Vorfeld einen Arbeitsablauf des Tages und versuchen Sie diesen abwechslungsreich zu gestalten. Gönnen Sie Ihren Augen so nötige Bildschirmpausen. Schaffen Sie sich Freiräume für Mini-Pausen am Arbeitsplatz, in denen Sie sich strecken und dehnen können. 

Ein strukturiertes Arbeiten sorgt auch dafür, dass sie alle Aufgaben erledigen können, ohne dass ihr Arbeitspensum die vorhandene Arbeitszeit übersteigt. Fällt auf, dass die Arbeit nicht zu schaffen ist, kann Ihr Team frühzeitig erkennen, dass es Verstärkung braucht. Das beugt einer dauerhaften Überlastung vor und stellt zudem ihren pünktlichen Feierabend sicher. 

Dann bleibt auch ausreichend Zeit für eine kleine Runde Sport und Bewegung! Wie wäre es zum Beispiel mit einer Laufrunde mit den Kollegen zur Vorbereitung auf den Firmenlauf?

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