Die Lebenshilfe Traunstein ist treuer Partner des EBERL Chiemsee Triathlon. Beim ersten Firmenlauf Chiemgau stehen nun gleich mehrere Teams aus verschiedenen Sparten der Einrichtung am Start. „Wir freuen uns, dass wir wieder einmal gemeinsam mit der Lebenshilfe ein tolles Event erleben dürfen.“, sagt Sven Hindl, der dem Team eine Einladung aussprach. „Ebenso wie beim EBERL Chiemsee Triathlon wollen wir zeigen, dass Inklusion und Sport perfekt zusammenpassen.“

Die Zusammenarbeit mit den Chiemgau Lebenshilfe Werkstätten besteht seit Jahren. Tatsächlich wäre der perfekte Ablauf des EBERL Chiemsee Triathlon ohne deren Arbeit wohl kaum möglich. Der Dreh- und Angelpunkt des Wettkampfes, die Wechselzone am Begegnungsplatz Chieming, wurde in den Lebenshilfe Werkstätten gestaltet. Beutelständer und Radständer wurden dort konzipiert und umgesetzt. Mitarbeiter waren während des Rennens stets vor Ort und konnten den Einsatz ihrer Arbeit in voller Aktion miterleben. „Für die Beschäftigten der Chiemgau Lebenshilfe Werkstätten ist es eine außerordentliche Möglichkeit die von ihnen gefertigten Konstruktionen in Aktion zu sehen. Mitzuerleben, wofür und wie die Anlagen im Wettkampf genutzt werden, ist schon ein besonderes Erlebnis.“, erklärt Franz Lohmeyer von den Chiemgau Lebenshilfe Werkstätten.

Lebenshilfe Werkstätten fertigt Pokale 

In diesem Jahr fertigen die Mitarbeiter der Werkstätten die Pokale des EBERL Chiemsee Triathlon. „Wir freuen uns, dass wir immer wieder Möglichkeiten zur tollen Zusammenarbeit finden“ sagt Veranstalter Sven Hindl. Franz Lohmeyer ergänzt: „Nach den Planungsarbeiten und der Anfertigung eines Muster-Pokales geht es nun an die eigentliche Herstellung. Die Beschäftigten und Gruppenleiter der Holzabteilung bearbeiten gemeinsam die Holzteile: Holzauswahl, Hobeln, Sägen und Schleifen der Pokale wird im Team umgesetzt. Nach der Laserbeschriftung werden die Pokale noch mit einem Bio-Öl endbehandelt. Alle freuen sich schon darauf die Sieger mit „unseren“ Pokalen zu sehen.“

Neben den Werkstätten ist auch eine Mannschaft aus dem Bereich Wohnen und offene Behindertenarbeit am Start. „Unsere Läufer trainieren den ganzen Sommer über wöchentlich oder 14-tägig. Für sie ist so ein Event unendlich wichtig, um auch zeigen zu können, was sie trainiert haben. Das Gefühl bei einem großen Event am Start zu stehen macht Freude und motiviert unsere Läufer.“, erklärt Sandra Seifert, die mit 18 Teilnehmern aus dem Behindertenbereich und zusätzlich vielen Kollegen dabei ist.

 

  

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